Allgemeine Geschäftsbedingungen

Für die Nutzung von Bookizo. Stand: 17. August 2026.

§ 1 Geltungsbereich und Vertragspartner

(1) Diese Bedingungen gelten für alle Verträge über die Nutzung der Software Bookizo zwischen Goran Mikac, Suderstraße 87, 55120 Mainz (nachfolgend „Anbieter") und dem Kunden.

(2) Bookizo richtet sich ausschließlich an Unternehmer im Sinne des § 14 BGB, also an Salons, Studios, Praxen und vergleichbare Betriebe. Ein Vertrag mit Verbrauchern kommt nicht zustande. Ein Widerrufsrecht besteht deshalb nicht.

(3) Abweichende Bedingungen des Kunden gelten nur, wenn der Anbieter ihnen schriftlich zustimmt.

§ 2 Gegenstand des Vertrags

(1) Der Anbieter stellt dem Kunden Bookizo als Software über das Internet zur Verfügung. Der Kunde erhält für die Laufzeit des Vertrags das Recht, die Software über einen Browser zu nutzen.

(2) Der Funktionsumfang richtet sich nach dem gebuchten Tarif. Maßgeblich ist die Beschreibung auf bookizo.de zum Zeitpunkt der Buchung.

(3) Der Kunde erhält keine Kopie der Software und keine Rechte am Quellcode. Eine Installation auf eigenen Systemen ist nicht Gegenstand des Vertrags.

(4) Die Zahlungen der Endkundinnen und Endkunden des Kunden sind nicht Teil der Software. Bookizo nimmt am Zahlungsverkehr zwischen dem Kunden und dessen Endkunden nicht teil.

§ 3 Registrierung und Konto

(1) Der Vertrag kommt mit der Bestätigung der Registrierung durch den Anbieter zustande.

(2) Der Kunde macht bei der Registrierung wahrheitsgemäße Angaben und hält sie aktuell.

(3) Der Kunde schützt seine Zugangsdaten vor dem Zugriff Dritter. Er meldet dem Anbieter unverzüglich, wenn er Anhaltspunkte für eine missbräuchliche Nutzung seines Kontos hat.

§ 4 Tarife, Preise und Zahlung

(1) Es gelten die folgenden Tarife je Kalendermonat:

(2) Der Anbieter ist Kleinunternehmer im Sinne des § 19 UStG. Es wird keine Umsatzsteuer berechnet und in Rechnungen keine ausgewiesen. Die genannten Beträge sind die Endbeträge.

(3) Die Vergütung ist im Voraus für den jeweiligen Abrechnungszeitraum fällig. Die Zahlung erfolgt über den vom Anbieter eingesetzten Zahlungsdienstleister.

(4) Kommt der Kunde mit der Zahlung in Verzug, kann der Anbieter den Zugang nach vorheriger Ankündigung einschränken. Bereits gespeicherte Daten bleiben in dieser Zeit erhalten.

(5) Der Tarif Free ist ein freiwilliges Angebot. Der Anbieter kann ihn mit einer Frist von drei Monaten einstellen oder in seinem Umfang ändern.

§ 5 Laufzeit und Kündigung

(1) Der Vertrag läuft auf unbestimmte Zeit.

(2) Beide Seiten können mit einer Frist von einem Tag zum Ende des laufenden Abrechnungsmonats kündigen. Der Kunde kündigt in der Anwendung oder per E-Mail.

(3) Kündigt der Kunde einen kostenpflichtigen Tarif, bleibt der Zugang bis zum Ende des bezahlten Zeitraums bestehen und wechselt danach in den Tarif Free, sofern dessen Grenzen eingehalten werden.

(4) Das Recht zur Kündigung aus wichtigem Grund bleibt unberührt.

(5) Nach Vertragsende kann der Kunde seine Daten für 30 Tage exportieren. Danach löscht der Anbieter sie.

§ 6 Pflichten des Kunden

(1) Der Kunde ist für die Inhalte verantwortlich, die er in Bookizo einstellt, insbesondere für Leistungsbeschreibungen, Preise, Logos und Bilder. Er stellt sicher, dass er die nötigen Rechte daran hat.

(2) Der Kunde holt die datenschutzrechtlich erforderlichen Informationen und, soweit nötig, Einwilligungen seiner Endkundinnen und Endkunden selbst ein. Er informiert sie über den Einsatz von Bookizo.

(3) Der Kunde nutzt Bookizo nicht für rechtswidrige Zwecke und versendet über die Software keine Werbung ohne die dafür erforderliche Rechtsgrundlage.

(4) Der Kunde unternimmt nichts, was die Verfügbarkeit der Software für andere Kunden beeinträchtigt, insbesondere keine automatisierten Massenabfragen außerhalb der dafür vorgesehenen Schnittstelle.

§ 7 Verfügbarkeit und Wartung

(1) Der Anbieter betreibt Bookizo mit der Sorgfalt eines ordentlichen Kaufmanns, schuldet aber keine bestimmte Verfügbarkeit. Eine Verfügbarkeitszusage (SLA) ist nicht Bestandteil dieses Vertrags.

(2) Wartungsarbeiten kündigt der Anbieter nach Möglichkeit vorher an und legt sie in nachfrageschwache Zeiten.

(3) Störungen, die der Anbieter nicht zu vertreten hat, etwa Ausfälle beim Rechenzentrumsbetreiber oder Störungen des Internets, begründen keine Ansprüche.

(4) Der Anbieter darf die Software weiterentwickeln. Funktionen können sich ändern. Wird eine wesentliche Funktion des gebuchten Tarifs dauerhaft eingestellt, kann der Kunde den Vertrag zum Zeitpunkt der Änderung kündigen.

§ 8 Datenschutz und Auftragsverarbeitung

(1) Für die personenbezogenen Daten der Endkundinnen und Endkunden, die über den Buchungslink entstehen, ist der Kunde Verantwortlicher im Sinne der DSGVO. Der Anbieter verarbeitet diese Daten ausschließlich weisungsgebunden als Auftragsverarbeiter.

(2) Die Einzelheiten regelt der Auftragsverarbeitungsvertrag nach Art. 28 DSGVO. Er geht diesen Bedingungen im Zweifel vor.

(3) Die Verarbeitung findet auf Servern in Deutschland statt.

(4) Im Übrigen gilt die Datenschutzerklärung.

§ 9 Haftung

(1) Der Anbieter haftet unbeschränkt bei Vorsatz und grober Fahrlässigkeit sowie bei Schäden aus der Verletzung des Lebens, des Körpers oder der Gesundheit.

(2) Bei einfacher Fahrlässigkeit haftet der Anbieter nur bei Verletzung einer Pflicht, deren Erfüllung die ordnungsgemäße Durchführung des Vertrags überhaupt erst ermöglicht und auf deren Einhaltung der Kunde vertrauen darf. In diesem Fall ist die Haftung auf den vertragstypischen, vorhersehbaren Schaden begrenzt, höchstens auf die vom Kunden in den zwölf Monaten vor dem Schadensereignis gezahlte Vergütung.

(3) Für den Verlust von Daten haftet der Anbieter nur in Höhe des Aufwands, der bei ordnungsgemäßer Datensicherung durch den Kunden für die Wiederherstellung entstanden wäre. Der Kunde kann seine Daten jederzeit über die Exportfunktion sichern.

(4) Die Haftung nach dem Produkthaftungsgesetz bleibt unberührt.

§ 10 Sperrung

Der Anbieter kann ein Konto vorübergehend sperren, wenn ein begründeter Verdacht auf eine erhebliche Verletzung dieser Bedingungen oder auf eine Gefährdung des Betriebs besteht. Er informiert den Kunden über den Grund und hebt die Sperre auf, sobald der Anlass entfallen ist.

§ 11 Änderungen dieser Bedingungen

(1) Der Anbieter kann diese Bedingungen ändern, wenn dafür ein sachlicher Grund vorliegt, etwa eine Änderung der Rechtslage oder des Leistungsumfangs.

(2) Der Anbieter teilt Änderungen mindestens sechs Wochen vor dem geplanten Wirksamwerden in Textform mit. Widerspricht der Kunde nicht innerhalb dieser Frist, gelten die Änderungen als angenommen. Auf diese Folge weist der Anbieter in der Mitteilung hin. Widerspricht der Kunde, kann jede Seite den Vertrag zum Zeitpunkt des Wirksamwerdens kündigen.

§ 12 Schlussbestimmungen

(1) Es gilt das Recht der Bundesrepublik Deutschland unter Ausschluss des UN-Kaufrechts.

(2) Ist der Kunde Kaufmann, juristische Person des öffentlichen Rechts oder öffentlich-rechtliches Sondervermögen, ist Mainz Gerichtsstand für alle Streitigkeiten aus diesem Vertrag.

(3) Änderungen und Ergänzungen bedürfen der Textform. Das gilt auch für die Aufhebung dieses Formerfordernisses.

(4) Sollte eine Bestimmung unwirksam sein, bleibt der Vertrag im Übrigen wirksam.

Hinweis zur Fassung: Diese Bedingungen beschreiben den Stand des Dienstes zum genannten Datum. Sie ersetzen keine Rechtsberatung.